25. Juli 2010
Heute haben wir eine etwas grössere Fahrt mit unserem neuen Auto gemacht. Ich hab mich so wohl gefühlt im Auto, dass ich 15 Km hinter Kiel eingeschlafen bin und deswegen weiss ich auch nicht so genau wo wir alles waren. Ich bin wach geworden, als wir in Neustadt waren. Dort sind wir dann über ein Hafenfest gegangen und haben was gegessen und getrunken. Anschliessend sind wir dann wieder Richtung Kiel gefahren. Kurz vor Kiel haben wir dann noch einen kurzen Halt bei Tine, Stefan und Kassian gemacht. Dort hab ich etwas mit Kassian im Garten gespielt und unsere Eltern haben sich unterhalten. Zuhause hab ich noch etwas gebadet und um kurz nach 18 Uhr bin ich dann ganz müde ins Bett gegangen und auch ganz schnell eingeschlafen… lag wohl dadran, dass ich gestern erst um 22:30 Uhr zu Bett bin.
23. Juli 2010 - Wir haben ein neues Auto
Heute war Papi wieder arbeiten und als er mittags Pause hatte, hat er unser neues Auto abgeholt. Zuhause angekommen sind wir erst mal zusammen losgefahren. Papa musste dann wieder arbeiten und Mama und ich haben die Zeit mit dem neuen Auto genutzt um noch was beim Anwalt und der Versicherung vorbei zu bringen. Anschliessend sind wir dann erstmal auf die Autobahn gefahren…. und wir müssen sagen, dass der Wagen richtig gut fährt. Ich hab nun im neuen Auto auch einen eigenen Knopf womit ich mein Fenster selber runter machen kann.
20. Juli 2010 – Ein neues Bobbycar
Heute war Papa beim TÜV und hat versucht ein neues Bobbycar zu organisieren. Es war nicht so ganz einfach, weil es ja ein besonderes TÜV Bobbycar war. Papa ging da rein und nach ein paar Minuten kam er wieder raus…. mit einem neuen Bobbycar. Boh, was hab ich mich da gefreut. Danke lieber Papa und Danke an die Prüfer vom TÜV!
19. Juli 2010 - Mein Bobbycar wurde geklaut
Heute mussten wir mit entsetzen feststellen, dass jemand einfach ohne zu fragen mein Bobbycar aus dem Treppenhaus mitgenommen hat und nicht wieder gebracht hat. Mama hatte es letzte Woche als wir rein sind, im Treppenhaus abgestellt und als ich heute damit fahren wollte, war es weg. Mama hat das ganze Haus und den Keller abgesucht, aber nix war zu finden. Mama hatte auch noch die Nachbarn gefragt, ob sie das evtl. gesehen haben, aber es ist komplett weg. Ich bin ganz schön traurig, weil das Bobbycar was ganz besonderes war. Ich hab das zu meiner Geburt geschenkt bekommen von einem Prüfer vom TÜV… mit TÜV Stempel drauf.
Gedanken einer Mutter:
Irgend wie haben wir es im Moment mit unseren Autos. Erst wird unser geliebter Audi zerlegt und dann verschwindet auch noch das Auto von Sohnemann. Ich verstehe die Leute nicht, die kleine Kinder beklauen. Was ist nur los in dieser Welt!?!
18. Juli 2010 – Etwas Entspannung
Heute haben wir uns einen schönen Nachmittag gemacht. Wir sind in den Tierpark in Warder gefahren. Mit meinem Laufrad bin ich durch den ganzen Tierpark gefahren und hab die Tiere mit Futter gekauft, welches wir uns noch an der Kasse organisiert haben. Zum Schluss waren wir noch was trinken und auf dem Spielplatz. Mit Papa hab ich dann noch fein im Heu gespielt und eine Heuschlacht gemacht.
16. Juli 2010 – Grosse Anspannung fällt von uns ab!
Vom grossen Schock beim Autounfall letztes Wochenende haben wir uns nun einigermaßen erholt. Wir hatten zwar viele schlaflose Nächte und ziemlich viel Rennerei, aber auch das haben wir als Familie gemeinsam gut gemeistert. Was uns auch zusätzlich zu schaffen machte, war die enorme Hitze am Wochenende. Aber wir sind gesund und wohl auf… und das ist das Wichtigste. Heute waren wir dann auch die letzte Probefahrt machen und haben uns dann auch für das letzte Auto entschieden. Ab nächste Woche dürfen wir dann auch damit nachhause fahren… und das Beste ist, es hat ein wundervolle Kennzeichen bekommen!
Gedanken einer Mutter:
10 Jahre hat man Bauchweh gehabt wenn der Mann etwas später von der Arbeit kam und vorher noch das Telefon klingelte und plötzlich wird es wahr. Jandrik hat einen riesen Schreck bekommen, als ich ihn anzog und ihm erzählte, dass wir ganz schnell zum Kreisel müssen, weil Papa einen Autounfall hatte und das Auto ganz kaputt sei. Als wir den Kreisel hochkamen und das ganze Blaulicht sahen, fing Jandrik an zu weinen. Er hatte es wohl verstanden, dass was Schlimmes passiert war. Zusätzlich machte ihm die Hitze unheimlich zu schaffen, so das die Männer vom Krankenwagen ihn dort reinsetzen und sich sehr liebevoll um ihn und Papa kümmerten. Selbst Tage später redete er noch immer aus heiterem Himmel davon, “Unser Auto ist kaputt, Papa hatte Unfall!” Er hatte sich sogar Papas Werkzeug geholt und wollte damit unser kaputtes Auro reparien.
10. Juli 2010 – Der Autounfall!
Heute Morgen waren Mama und ich nur kurz bei Netto um Trinken zukaufen und sind dann auch wieder ganz schnell rein gegangen um auf Papa zuwarten, der mittags Feierabend hatte. Es war einfach zu heiss um draussen zuspielen. Gegen 11:30 Uhr, wir haben schon auf Papa gewartet, klingelte das Telefon und Papa war dran. Er sagte zu Mama, wir sollen schnell zum Kreisel kommen, ihm hätte jemand die Vorfahrt genommen und unser Auto sei total kaputt. Mama zog mich ganz schnell an und setzte mich in den Kinderwagen um dann hoch zum Kreisel zugehen. Vom weiten konnte man schon ganz viel Blaulicht sehen. Dort standen Polizei, Krankenwagen, die Feuerwehr und unser total kaputtes Auto. Papa ging es zum Glück gut und es war ihm nix Schlimmeres passiert. Papa wollte bei grüner Ampel den Kreisel überqueren, als ein Auto von links kam, ihm die Vorfahrt nahm und bei rot und hoher Geschwindigkeit auf die Kreuzung fuhr und Papa mitschliff. Die ganze Motorhaube ist eingedrückt und es lief ganz viel Flüssigkeit aus. Papa musste dann in den Krankenwagen und weil es so heiss war, durfte ich mich auch in den Krankenwagen setzen. Mama regelte alles mit der Polizei und dem Abschleppwagen. Zum Schluss sagte die Polizei, dass es nicht Papas Schuld sei, aber unser Auto nun einen Totalschaden hat und nicht mehr repariert werden kann. Als alles geregelt war und das Auto abgeschleppt war, sind wir dann zufuss nachhause gegangen. Eigentlich wollte ich mich mit Papa etwas hinlegen, aber an Schlaf war gar nicht zu denken.
